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Marco Hess
Rainholzweg 11
97922 Lauda-Königshofen

info(at)marcohess.de

 

Positionen

Dafür stehe ich / Überzeugungen / Ausblick


           "Die Gemeinde ist die Keimzelle jedes staatlichen Lebens" 
                                Konrad Adenauer

Ich bin der Ansicht, dass eine moderne und zukunftsorientierte Stadt auch im Gemeinderat junge Köpfe mit frischen Ideen braucht. Gerade bei den Angeboten für die junge Generation sehe ich an manchen Stellen noch Handlungsbedarf.
Heute ist zum Beispiel eine schnelle Internetverbindung für alle Haushalte wichtiger als früher. Wo früher Fernstraßen Standortvorteil waren, fehlt uns heute immer noch in einigen Stadtteilen der schnelle Anschluss an die Datenautobahn. Ein Internetanschluss sollte deshalb für jeden Haushalt gewährleistet werden. Dafür werde ich mich in den kommenden Jahren vehement im Stadtrat einsetzen.

Ich kenne viele Freunde, die gerne öfters das Auto stehen lassen würden: Das setzt aber voraus, dass Busse fahren - regelmäßig, pünktlich und auch noch später am Abend. Ein erster Ansatz ist hier die Ausweitung des Nightlife-Shuttles bis nach Würzburg (Freitag+Samstag). Hier sollten weitere Anreize geschaffen werden. Gerade für Studenten ist es ein gutes Signal, dass nun der Landkreis ab dem Wintersemester 2015/16 das Semester-Anschlussticket für Studenten in Würzburg mit Erstwohnsitz im Main-Tauber-Kreis hälftig (50 %) bezuschusst. Bessere Anbindungen an Würzburg als nächstgelegenes größeres Zentrum halte ich für sehr wichtig. Mit den VRN-Tickets sollte in Zukunft auch eine Nutzung der Straßenbahnen und Busse in Würzburg möglich sein.

Als Schüler am MSG habe ich erlebt, wie wichtig auch eine gute Medienausstattung der Schulen ist. Hier sollten alle Schulen gut ausgestattet werden, damit den Schülern anschaulich der Stoff vermittelt werden kann, aber auch insgesamt sollten wir unsere vorhandenen Bildungsstandorte stärken. Die Medienaustattung ist mir ein wichtiges Anliegen, aber auch unsere Schulstandorte insgesamt. Regelmäßig stehe ich in Kontakt beispielsweise mit den Schulleitern von Realschule und Gymnasium, um nachzufragen, "wo der Schuh drückt". Zuletzt fanden Ende 2017/Anfang 2018 Begehungen der CDU-Fraktion in der Realschule und dem Gymnasium statt, um sich selbst ein Bild von der aktuellen Lage vor Ort zu verschaffen. Das Raumproblem an der Realschule und eine Erneuerung des Computerraumes am Gymnasium haben dabei oberste Priorität.

Was mir als junger Stadtrat noch sehr wichtig ist, ist zum Beispiel freies WLAN an öffentlichen, gut besuchten Plätzen der Stadt. Dann können auch Besucher oder auch die Bürger der Stadt etwa an der Eisdiele dieses WLAN nutzen und sich schnell informieren. Denn mobiles Internet und guter Handyempfang sind heute wichtig, auch in den kleinen Ortsteilen. Eine meiner ersten Amtshandlungen als Stadtrat war daher, dass ich mich in unserer Fraktion dafür eingesetzt habe und wir einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung gerichtet haben. Anfang April 2015 wurde ein solcher "Hotspot" freigeschaltet. Bei der Einweihung war ich als Mitinitiator mit dabei. Daneben ergriff ich 2016 die Initiative zum weiteren Ausbau von WLAN im Schwimmbad und Hallenbad. Seit Beginn der Freidbadsaison 2017 ist auch hier ein kostenfreier WLAN-Zugang möglich. Ein toller Erfolg! Und es geht weiter: im Jahre 2018 hatte ich den weiteren Ausbau von WLAN-Hotspots in den Stadtteilen - insbesondere dort wo es Jugendräume gibt - beantragt. Nun werden wir Schrittweise den Ausbau in den Stadtteilen angehen. Als erste WLAN-Hotspots konnten wir Oberbalbach und Königshofen im Haushaltsjahr 2018 realisieren. Daneben gibt es seit Februar 2018 auch im Sitzungssaal des Rathauses freies WLAN. Die von mir angestoßene Initiative zeigt also deutlich Wirkung!

Auch die Stärkung und Unterstützung der Jugendarbeit und der Jugendräume in Lauda-Königshofen ist mir sehr wichtig, damit die Jugend einen Treffpunkt hat. In meinen Computerkursen für Senioren habe ich gemerkt, dass Jung und Alt gut zusammenarbeiten können. Gerade als Student sehe ich, dass oft die Leute in den großen Städten bleiben. Wir sollten daher die richtigen Anreize und gute Arbeitsplätze haben, aber auch familienfreundlich sein, dass die "jungen" gerne wieder zurück in die Heimat kommen und sich hier niederlassen oder auch neue Familien zu uns ziehen. Das ist ein ganz wichtiges Thema, dem ich mich gemeinsam in Gesprächen mit den regionalen Arbeitgebern, den Schulen und Hochschulen und der Politik annehmen möchte.

Wichtigstes Anliegen war und ist mir seit jeher die Unterstützung und Förderung aller Stadtteile der Stadt Lauda-Königshofen. Eine Stadt kann sich nur dann positiv und nachhaltig entwickeln, wenn überall die wichtigen und bedeutenden Projekte auf den Weg gebracht werden und wir unsere Stadt nachhaltig fit für die Zukunft machen. Die CDU-Fraktion, deren Vorsitzender ich im Gemeinderat seit April 2017 sein darf, ist wie keine andere mit ihren Vertretern im Ortschaftsrat und Gemeinderat breit in allen Stadtteilen verwurzelt. Dies sehen wir als Auftrag und Verpflichtung gleichermaßen.  
Dabei ist eine der größten Herausforderungen in unserer Stadt den Sprung von einer ehemaligen Beamten- und Militärstadt hin zu einem modernen Wirtschaftsstandort im ländlichen Raum – unter Berücksichtigung des demografischen Wandels – anzugehen. Wir wollen Lauda-Königshofen als Stadt im Herzen des Taubertals weiterhin für Wohnen und Arbeiten attraktiv gestalten. Dazu zählt für die CDU-Fraktion, bedarfsgerecht Bauplätze in allen Stadtteilen zu generieren und damit bezahlbares Bauland v.a. für junge Familien anzubieten, aber auch die Wirtschaftsförderung und Gewerbegebiete müssen stetig weiterentwickelt werden.
Kommunalpolitik heißt auch Politik mit Augenmaß. Die CDU-Fraktion hat beispielsweise im Jahre 2016 vor dem Hintergrund der Debatte um neue Windkraftanlagen eine Bürgerbefragung im Gemeinderat erwirkt und damit den Weg frei gemacht, bei diesem teils emotional und lebhaft diskutierten Thema die Bürger mit ins Boot zu holen
Unser kulturelles Erbe, etwa das Kloster in Gerlachsheim, zu erhalten und unsere Stärken im Bereich Tourismus und Weinbau zu fördern und weiter zu entwickeln, stehen im Vordergrund unserer politischen Agenda. Ebenso werden die Umsetzung des Feuerwehrbedarsplans, die Bahnunterführung Nord, eine generationengerechte Familienpolitik, die Ausweisung von Bauland für junge Familien oder auch der Ausbau des Breitbandnetzes im Stadtgebiet weitere Schwerpunkte unserer kommunalpolitischen Arbeit darstellen.

Wichtig ist es mir, auch die Interessen des VdK-Sozialverbandes mit Nachdruck als Vorstandsmitglied zu vertreten. Barrierefreiheit ist ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt, auf den ich auch in meiner Funktion als Stadtrat bei Bauprojekten und Entscheidungen achte!